Liquiditätsmanagement
Liquiditätsmanagement (Liquidity Management) stellt sicher, dass einem Kunden jederzeit ausreichend liquide Mittel für laufende Ausgaben, Verpflichtungen und opportunistische Investitionen zur Verfügung stehen, während überschüssige Vermögenswerte sinnvoll investiert bleiben. Es bringt kurzfristige Liquiditätsbedürfnisse mit langfristigen Wachstumszielen in Einklang, vermeidet unnötige Cash‑Bestände (Cash Drag) und gewährleistet finanzielle Flexibilität.
Synonyme / Abkürzungen: Liquiditätsmanagement, Cashflow‑Management, Liquiditätsplanung
Anwendungsbereich (Scope): Wealth Management, Portfoliostrukturierung
Nicht anwendbar auf (Abgrenzung): Ausschliesslich illiquide Anlagestrategien oder Anlagen mit langen Kapitalbindungsfristen (Long‑Lock‑up‑Investments).
Nicht verwechseln mit: Liquidität einzelner Vermögenswerte, die eine Eigenschaft spezifischer Finanzinstrumente ist.
Beispiel: Die Bank unterstützt den Kunden dabei, ausreichend Liquidität für anstehende Steuern und Lebenshaltungskosten vorzuhalten, während überschüssige Mittel in kurzfristige Anlagen investiert werden, um sowohl Liquidität als auch Ertrag sicherzustellen.